Erwartungsfroh haben wir uns gestern Abend auf die Socken gemacht um dem Ballonfest beizuwohnen. Schon von weitem waren die bereits gestarteten Ballons am Himmel über dem Küchwald zu sehen.

Erfreulich das der große Ballon, der einen Kreml-Turm nachbildet, lange Zeit den passenden Hintergrund für die Modellballone bot, die zahlreich das Fest in diesem Jahr begleiteten. Was aber gar nicht ging: das eingezäunte Gelände, der viel zu kleine Festplatz, Massen an Menschen, die keinerlei Abstand hielten, unsägliche Schlangen an den Fressbuden, Zapfstellen, Toilettenanlagen…. Eine selbstverliebtes, schwatzendes Roland Kaiser-Double, das keinen von den Bänken riss, außer die bereits am frühen Abend Angesäuselten in der ersten Reihe…

Impressionen vom Ballonglühen – da wir uns rechtzeitig seitlich einen Platz sicherten, konnten wir es aus nächster Nähe gut verfolgen. Bedauerlich die miserable Akustik auf dem Festgelände, man konnte eine Choreographie nur erahnen. 🙁

Das Feuerwerk zu guter Letzt lies die Ausharrenden noch einmal hoffen. Doch auch diesmal weit gefehlt: verspätet, von Choreografie zur vielleicht passenden, nicht hörbaren, Musik  kein Schimmer, außer lautes Knallen. Schnell waren die Wartenden schließlich verschwunden, wir auch…. 

Die Veranstalter und Imbissbudenbesitzer waren mit den “unerwarteten Menschenmassen” sichtlich überfordert… Diese Konzept kann so nicht aufgehen…Einzig das Klientel, das den Innenraum bevölkerte, war zufrieden. Na ja, sind sind mal wieder “rausgekommen”…

Den Ballonfahrern Dank für ihre Mühen und ihr Kommen.

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