Ein Kapitel der Chemnitzer Geschichte möchte ich ausführlicher in diesem Projekt beleuchten, die Entwicklung der Luftfahrt in Chemnitz.
In diversen Publikationen wurden bisher Bruchstücke der Chemnitzer Luftfahrtgeschichte veröffentlicht. Ob in Büchern, Zeitungsartikeln, Webseiten, Beiträgen auf Social-Media-Plattformen, stets wurde versucht, ein Stückchen der Geschichte darzustellen bzw. einen groben Abriss zu geben. Viele Details blieben dabei aber auf der Strecke.

Die einzelnen Rubriken:

Dank zunächst all diesen Autoren, die mich neugierig gemacht haben, mehr zu erfahren. Eine Vollständigkeit wird es nicht geben, aber ich möchte versuchen, so viel wie möglich zusammenzutragen und auf dieser Plattform zu veröffentlichen.


Pioniere der Luftfahrt

Zweifelsohne den Grünaer Georg Baumgarten, der lange vor Parseval und Zeppelin nach einer Möglichkeit suchte, Ballone lenkbar zu machen, muss ich hier an erster Stelle nennen. Seine umfangreiche Geschichte könnt ihr nachlesen. Und dazu gesellen sich Richard Feller und Paul Spiegel, die mit ihren Ballonaufstiegen das Chemnitzer Publikum entzückten.


Ballonfahrten in Chemnitz ab 1890

Paul Spiegel und Richard Feller, die in Eigeninitiative die ersten Aufstiege unternahmen, fanden in engagierten Chemnitzer Wirtsleuten die passende Unterstützung. Mit Konzerten und Verlosungen von Freifahrten im Gasballon lockten sie zahlreiche Besucher in ihre Etablissements.


Mit dem Fallschirm vom Himmel herab

Mit den Ballons und Luftschiffen waren sie aufgestiegen, hatten erfahren müssen, das Landungen schmerzlich sein können. Also entwickelten sie selbst ihre eigene Absturzsicherungen, Fallschirme entstanden. Und daraus wurde die Standardausrüstung der jungen Flugzeugführer, aber auch der Kriegspiloten, die sich nach einem Abschuß oder technischen Defekt ebenso retten mußten. Und dann kamen die wagemutigen Akrobaten, die sich aus immer größeren Höhen zur Erde stürzten…


Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten

Wer diesen Film kennt, diese Persiflage auf den Beginn der motorisierten Luftfahrt, kann sich ein Bild machen über die Unwägbarkeiten der ersten Aufstiege mit meist selbstgebauten Ein-, Zwei- oder sogar Mehrdeckern. Wie darin gezeigt, waren Flugzeugrennen die ersten Bewährungsproben für die neuen Flugapparate. In Chemnitz gab es ebenso Ingenieure und Tüftler, die sich daran beteiligten. Dazu Interessante Fakten im aufstrebenden Wirtschaftszweig.


Parseval und Zeppeline

Landungen und Überflüge von den Giganten der Lüfte waren die Ereignisse in der Chemnitzer Luftfahrtgeschichte. Zeitungsberichte, die den Enthusiasmus der damaligen Zeit, rahmen die Beiträge ein.


Flugplätze und der Flughafen Chemnitz

Die Entwicklung der Landemöglichkeiten steht in dieser Rubrik im Vordergrund. Anfänglich reichte der überlassene Exerzierplatz für die ersten Starts und Landungen der Flugapparate. Doch mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt Chemnitz reifte auch der Wunsch an die Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz.


Weitere Flugveranstaltungen

Flugschauen und Vorführungen begeisterten die Chemnitzer Einwohner. Zahlreiche renomierte Gäste, wie z.Bsp. Ernst Udet, unterstützten den Chemnitzer Verein für Luftfahrt bei den Veranstaltungen vor dem 2. Weltkrieg.


Viel Material schlummert noch unveröffentlicht in privaten Sammlungen.

Hier mein Aufruf: Öffnet Eure Archive und lasst die Öffentlichkeit daran teilhaben! Gern können Sie mir Ihre Dokumente, Fotografien, Zeitungsausschnitte, wenn auch nur leihweise, zur Verfügung stellen, um dieses interessante Kapitel genauer zu dokumentieren.

Ergänzungen, Korrekturen bzw. Ihre Anfragen teilen Sie mir bitte per Formular mit.