Luftfahrt
Dieser Ausspruch aus dem Buch Max und Moritz von Wilhelm Busch kann es nicht treffender darstellen, was sich am 9. August 1891 wieder in Chemnitz abspielte.
Robert Feller, der emsige Ballonfahrer aus Leipzig, hatte sich mittlerweile auch daran gemacht, einen Fallschirm zu entwickeln, mit dem er als zusätzlichen Höhepunkt bei Veranstaltungen vom Ballon abspringen wollte.
Ballonstarts in Chemnitz entwickelten sich zu einem Publikumsmagneten unter freundlicher Mitwirkung der Chemnitzer Wirte.
Zum Ende des Jahrhunderts lesen wir von einigen Wegbereitern der Luftfahrt, die versuchten, den Traum von der Eroberung der Luft wahr werden zu lassen. Einer von Ihnen war Richard Feller aus Leipzig, der ab 1884 die Ballonfahrt betrieb, und zu den eifrigsten Ballonführern in Sachsen gehörte.
Auch mit zahlreichen Ballonaufstiegen des Chemnitzer Vereins für Luftfahrt e.V. (CVfL) wurde 1911 das mediale Interesse geweckt. Einen Auszug der vielfältigen Vereinsaktivitäten und Episoden möchte ich Euch in diesem Artikel präsentieren.
1911 - Das Jahr sollte weitere Erfolge bei der Entwicklung der Flugtechnik bringen. Immer häufiger berichten lokale und sächsische Zeitungen von den zahlreichen luftsportlichen Ereignissen.
Der vom Chemnitzer Verein für Luftfahrt initiierte Werbetag sollte nach längere Pause dem Publikum zeigen, das sich der Flugsport trotz aller Hemmnisse von außen kräftig entwickelte.
Am 2. Mai 1926 wurde die offizielle Eröffnung des Flughafens gefeiert. Schon seit langem freuten sich die Chemnitzer auf dieses Ereignis.
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